Auf meiner Suche nach guten Proxys konnte ich heute die Proxyliste erweitern. Diesmal habe ich einen speziellen Kanditaten gefunden, der nicht wie alle anderen Freeproxys arbeitet, maxonymous.com. Es gibt kein Onlineinterface sondern man muss den Proxy bei den diversen Tools hinterlegen. Für das schnelle anonyme Surfen ist das wohl eher nichts, wenn man sich aber länger hinter einem Proxy befinden will, steigt dadurch der Komfort ungemein. Will man beispielsweise anonym surfen, einfach den Proxy im Browser deiner Wahl konfigurieren. Will man anonym downloaden, zb mit dem JDownloader, kann man den Proxy ganz einfach hinterlegen. Schauen wir uns aber die Bewertung im Detail an.
Kriterium
Bewertung
Punkte
Kosten
ist absolut gratis
10
Geschwindigkeit
Man ist zwar in der Freevariante limitiert, aber der Proxy liefert verlässlich und scheint nicht ausgelastet zu sein.
7
Seriösität
Impressum vorhanden und eine Firma aus Europa sitzt dahinter. So seriös hab ichs noch nicht gesehen.
10
Werbung
Scheinbar wird bei der Free-Variante hin und wieder Werbung eingeblendet. Diese ist aber nicht weiter störbar.
8
Handhabung
Wenn man länger hinter dem Proxy sein oder downloaden will, gibts nichts besseres.
9
Anonymität
Bis auf den Referer scheint alles verschleiert zu werden.
Der Onlineproy Hidemyass ist einer der bekanntesten und beliebtesten. Mit ihm ist es wie mit allen anderen Proxys möglich, länderspezifische Sperren wie zum Beispiel bei Youtube zu umgehen. Doch wie funktioniert das überhaupt?
Ländersperren funktionieren folgendermaßen: Jede IP-Adresse ist einem bestimmten Land zugeordnet. Und Youtube beispielsweise prüft, mit welcher IP-Adresse du ein Video ansehen möchtest. Kommt deine IP-Adresse aus Deutschland, verweigert dir Youtube bei Videos, die nur für Amerika freigegeben sind, die Rechte. Surfst du aber über einen Proxy, schlägt bei Youtube die IP-Adresse des Proxys auf und du kannst das Video ansehen. Es kommt also nur darauf an, welchem Land die IP-Adresse des Proxys zugeordnet ist.
Wie einfach das ganze mit Hidemyass funktionieren kann, ist in folgendem Video zu sehen:
Eine Proxyliste der besten Freeproxys ist ja bereits auf dieser Seite zu finden. Doch was ist eigentlich ein Freeproxy? Ich denke, dass ist ziemlich schnell und einfach erklärt.
Ein Freeproxy ist ein Proxyserver im Internet, der frei zugänglich ist und somit nichts kostet. Über diesen kann man somit anonym surfen oder anoynm downloaden ohne Geld dafür ausgeben zu müssen. Man kann nun aber wieder zwei Arten von Freeproxys unterscheiden.
Ich wurde nun schon des öfteren gefragt, was denn eigentlich ein Onlineproxy sei. Also was ein Proxyan sich ist, habe ich ja schon mal in einem früheren Artikelt erkärt. Was nun der Prefix “online” zu bedeuten hat, ist eine gute Frage. Dass ein Proxy online sein muss (wenn man unter online ans Netz angeschlossen versteht – also sind interne Intranetproxys durchaus auch als online zu bezeichnen), versteht sich fast von selbst. Aus diesem Grund ist die Abgrenzung zum Offlineproxy ja schon mal gegeben.
Ich behaupte einfach einmal, dass der Begriff Onlineproxy umgangssprachlich für Proxydienstleister verwendet wird, welche ein einfaches online Interface bieten.
Auf meiner Suche nach weiteren kostenlosen Onlineproxys habe ich heute den Freeproxy Nedproxy.com gefunden. Ob dieser Onlineproxy den bis jetzt führenden Internetproxy gefährend kann, werden wir in folgendem Test sehen, um die Proxyliste erweitern zu können.
Kriterium
Bewertung
Punkte
Kosten
ist absolut gratis
10
Geschwindigkeit
Man konnte einigermaßen normal surfen.
6
Seriösität
Kein Impressum – Domain lautet auf irgendwem in den USA. Private Daten würd ich nicht eingeben.
1
Werbung
Werbung wird in Form von nervigen Popus eingebunden. Das Surfen ist dadurch aber nicht beeinträchtigt.
Man hört ja die wildesten Gerüchte, ob das Downloaden speziell bei sogenannten Sharehostern (Rapidshare, Megadownload, Firstload und wie sie alle heißen mögen) nun illegal sei oder nicht. Diese Frage muss man meiner Meinung nach gleich mal einschränken. Es kommt sicherlich ganz darauf an, was man downloadet. Speziell bei urheberrechtlich geschütztem Material, seien es nun Musikdateien, Videos, Games oder Programmen, ist die Frage treffend.
Ich habe nun versucht, etwas zu recherchieren, konnte jedoch keine sicheren Quellen zu diesem Thema finden. Die einen sagen, dass das Downloaden an sich nicht strafbar ist, sondern nur das Uploaden. Lies den Rest des Eintrages →
JDownloader ist ein sehr beliebtes Downloadprogramm (Opensource) um Daten von sogenannten One-Click-Hostern wie rapidshare.com, upload.to, bluehost.to, depositfiles.com, filefactory.com oder megashare.net herunterladen. Ich möchte hier nun nicht näher auf das Thema Urheberrecht oder Legalität eingehen – für den einen oder anderen könnte es aber dennoch interessant sein, wie ich den JDownloader mit einem Proxy nutze.
Natürlich hinterlässt man nicht nur beim surfen, sondern auch beim downloaden seine Spuren. Und aus diesem Grund könnte ich mir vorstellen, dass manche ihre Infos nicht unbedingt freigeben wollen. Der erste Schritt ist die Suche nach einem Proxy. Diesmal reicht aber ein “Webproxy“, über welchen man über ein grafisches Userinerface surfen kann, nicht aus. Man sollte sich einen Proxy suchen, der seriös ist und andererseits auch etwas länger bestehen wird. Sonst muss man die Einstellungen jeden 2. Tag ändern und einen neuen Proxy suchen. Hier würde ich durchaus vorschlagen, dass man den einen oder anderen Euro für so einen Proxy ausgeben kann.
Manche werden sich fragen, ob es auch Gefahren bei der Verwendung von Proxys gibt. Die Antwort ist eindeutig: JA. Aus diesem Grund lege ich auch bei meiner Proxybewertung hohen Wert auf die Seriosität des Anbieters und möchte euch meine Proxychecks ans Herz legen.
Leider gibt es zu viele Anbieter, die die Leichtgläubigkeit von Usern ausnutzen. Nichtsahnende Internetbenutzer, die sich vor der Datensammlungswut schützen wollen, verwenden oft irgendeinen Proxy und wissen nicht, was sie dadurch alles Preis geben. Warum es oft sinnvoll ist, den einen oder anderen Euro für einen seriösen Proxyservice auszugeben, möchte ich hier kurz erläutern.
Bevor ich auf die lauernden Gefahren näher eingehe, möchte ich nochmals ganz kurz einen Überblick darüber geben, wie ein Proxy überhaupt funktioniert:
Bei einem Internetproxy gehst du über das Internet auf einen Proxy. Dieser lädt für dich die gewünschte Seite herunter und stellt dir dann die Seite zur Verfügung. Der Proxy ist daher nichts anderes als ein Stellvertreter, der bei diversen Webservern statt dir anfragt.
Wie heute durch diverse Medien verlautbart und auch auf heise.de lesbar, hat das Bundesverfassungsgericht die zur Zeit praktizierte Vorratsdatenspeicherung für nicht gesetzes konform erklärt. Das war es aber auch schon wieder mit den guten Nachrichten. Die schlechte Nachricht: Die Vorratsdatenspeicherung an sich ist legal und nicht gegen die Verfassung. Allerdings liege die Latte für die Anwendung dieser um einiges höher.