Nutzerprofile – Warum sollte mir das nicht egal sein?
Tags: anonym, Anonymisierungsdienst, Datenspeicherung, IP-Adressen, Nutzerprofil, Surfen im InternetWer kennt das nicht? Man loggt sich auf großen Portalen, wie zum Beispiel Amazon, ein und wird prompt mit Vor- und Nachnamen willkommen geheißen. Zusätzlich bekommt man auch gleich eine Auswahl an Produkten, die man erst kürzlich gekauft hat oder Produkte, die auch andere Kunden im selben Zusammenhang gekauft haben.
Amazon macht das mit Cookies. Die Einwilligung vom User, dass Amazon diese ohne Zeiteinschränkung speichern darf, gibt der Kunde bereits bei der Anmeldung ab. So können die Firmen anhand Cookies, der eingegebenen Daten und der IP-Adresse ganz einfach ein komplette Nutzerprofil eines Kunden sammeln.
Und spätestens hier sollte man sich darüber Gedanken machen, dass weder IP-Adressen noch das Surfen im Internet anonym sind. Wenn man nun auch noch weiß, dass diese Daten unter der Hand weiterverkauft werden können, was in zwielichtigen Branchen durchaus gang und gebe ist, sollte man auf einen Anonymisierungsdienst nicht mehr verzichten.
Die Meister der Datenspeicherung sind freilich die Suchmaschinen, allen voran die unangefochtene Nummer 1 Google. Diese betreibt mit Google-Analytics sogar eine eigene Firma, um Daten zu speichern und Statistiken für andere Unternehmen aufzubereiten. Diese wissen dann ganz genau, wer was wann wo warum geklickt oder sogar gekauft hat. Dass Google somit die wahrscheinlich mächtigste Firma der Welt ist, lässt sich nicht mehr abstreiten.


